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Ausschreibung Pfarrstelle

Kirchenvorstand Waldheim-Geringswalde • 16. Juni 2023
Die 6. Pfarrstelle im Schwesterkirchverhältnis der Ev.-Luth. Kirchgemeinden Hartha, Leisnig-Altenhof-Tragnitz, Waldheim-Geringswalde und Zschoppach ist neu zu besetzen. Die Pfarrstelle hat ihren Seelsorgebezirk in der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Waldheim-Geringswalde. Im Schwesterkirchverhältnis leben 5.547 Gemeindeglieder. 3,5 der 5,5 Pfarrstellen der Region sind aktuell besetzt.

Die Kirchgemeinde Waldheim-Geringswalde hat 2.506 Gemeindeglieder. Es gibt 11 Kirchen, die zugleich Predigtstätten sind, 11 Friedhöfe in Trägerschaft der Kirchgemeinde, 7 Gemeinde- bzw. Pfarrhäuser. Der Kirchgemeinde sind zwei Pfarrstellen zugeordnet. Sonntäglich finden durchschnittlich 4 Gottesdienste statt. Zudem erfolgt die gottesdienstliche und seelsorgerliche Betreuung in drei Pflegeheimen. Im Gemeindebereich sind 3 teilzeitbeschäftigte Gemeindepädagoginnen sowie eine Kantorin tätig. In der Verwaltung, als Küster und Hausmeister sowie auf den Friedhöfen sind aktuell 12 Mitarbeitende angestellt.
Angaben zur Pfarrstelle:
− Dienstumfang: 100 Prozent
− Pfarramtsleitung: nein
− Dienstbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt
− Dienstwohnung (174 m2) und 5 Zimmer und Amtszimmer
außerhalb der Dienstwohnung
− Dienstsitz: Waldheim.

Die 5 Ursprungsgemeinden der Kirchgemeinde sind gemeinsam unterwegs. Dazu dienen Rüstzeiten, gemeinsame Gottesdienste und Feste, ortsübergreifende Gemeindekreise (Männerkreis, Frauenstammtisch, Chöre). Ein Schwerpunkt liegt für den Inhaber der ausgeschriebenen Stelle in der Konfirmandenarbeit, die in Zusammenarbeit mit Gemeindepädagoginnen und Ehrenamtlichen erfolgt.
Die Kirchgemeinde Waldheim-Geringswalde liegt im Landkreis Mittelsachsen in landschaftlich reizvoller Umgebung. Waldheim verfügt über eine gute Anbindung an den ÖPNV. Kindertagesstätten, Grundschule und weiterführende Schulen sind am Ort bzw. in unmittelbarer Nähe. Arztpraxen sowie ausreichend Einkaufsmöglichkeiten sind in Waldheim vorhanden. Ein 16-köpfiger Kirchenvorstand leitet die Kirchgemeinde und wird von fünf Ortsausschüssen sowie weiteren zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt. Die Kirchen befinden sich sämtlich in baulich gutem Zustand. Die Orgeln der Stadtkirchen in Waldheim und Geringswalde sowie in Grünlichtenberg wurden in den vergangenen 6 Jahren restauriert bzw. saniert.

Wir wünschen uns einen teamfähigen Pfarrer/eine teamfähige Pfarrerin, der/die mit unseren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern kollegial zusammenarbeitet, Freude an gegenwartsbezogener und bodenständiger Verkündigung der Frohen Botschaft hat, eigene Ideen und Kreativität zur Gemeindegestaltung einbringt sowie Freude an der Vielfalt der Gottesdienstformen hat. Der Pfarrerin/dem Pfarrer sollte besonders die generationsübergreifende Arbeit am Herzen liegen.
Im Schwesterkirchverhältnis wünschen wir uns ein Engagement für den Ausbau der Zusammenarbeit. Die Gemeinden der Region wie auch die Mitarbeitenden freuen sich auf gemeinsame Projekte. Gemeindeübergreifende Angebote sind willkommen und werden auch dank eines gemeinsamen Kirchenblattes gern angenommen.
Informationen zu unserer Gemeinde finden Sie auf der Homepage www.kirche-waldheim-geringswalde.de. Ansprechpartner sind Superintendent Dr. Petry, Tel. (03 43 21) 6 89 13, E-Mail: sven.petry@evlks.de, Pfarrer Tietze, Tel. (03 73 82) 8 13 12, E-Mail: klaus.tietze@evlks.de und der Kirchenvorstandsvorsitzende Schmidt, Tel. (01 73) 3 56 15 54.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
21. März 2025
Uganda, auch als „Perle Afrikas„ bekannt, ist ein Binnenstaat im Osten Afrikas. Der Lindenhof und die Kirchgemeinde Waldheim sowie einige Patenfamilien pflegen eine Partnerschaft zu einem dortigen Kinder-Hilfsprojekt: Denn Schulbildung und regelmäßige Mahlzeiten sind für die Kinder in Uganda leider keine Selbstverständlichkeit: Joseline Amutuhaire, Charlotte Löwe und Gottfried Schlesier, Familie Schneider und Familie Weller berichten über das Land und das Waisenhaus, ihre Hilfseinsätze und die Situation vor Ort.
25. Februar 2025
Es erwarten euch: interessante Ausgrabungen, kleine und große Schätze, ein tolles Team, spannende Bibelgeschichten, Leder-, Holz- und Schmuckwerkstätten, jede Menge Spiel und Spaß 60 000 Holzbausteine mit denen ihr Geschichte baut!!!
23. Februar 2025
Anfang März werde ich Pfarrer in Waldheim. Dann bald bekommt mein Name einen Titel: Pfarrer Daniel Parthey. Und ich denke mir so: „Wow… was für eine Achterbahnfahrt… bis hierher!“. Ich habe viel erlebt und viel gelernt. Und bis hierher hat mich Gott gebracht. Es war nicht geradlinig oder was man sich als Mensch unter „geradlinig“ vorstellen könnte. Aber es war alles gut, so wie es war. Mit allen Höhepunkten und Erfolgen. Aber auch mit allen Erfahrungen, wenn ich vor Sackgassen stand. Denn mit allem hat mich Gott bis hierhergebracht. Und zwar von meinem Wiegenfest an, welches ich 1991 jährlich eingeläutet habe. Übrigens am gleichen Tag, wie Johnny Cash. Vielleicht ist meine Vorliebe für Country, Rock N‘ Roll und Musik allgemein auch deswegen so groß. Wie auch für meine Eltern und meine drei Geschwister. Aufgewachsen bin ich in einem Handwerkerhaushalt in Lichtenstein, zwischen Zwickau und Chemnitz. Meine Familie hatte eine Tischlerei und ist ehrenamtlich in der Kirche verwurzelt. So bin ich zwischen Musik, Matchbox-Autos, Holz, Kirchenbänken und viel Platz zum Spielen groß geworden. Von Kindesbeinen in die Liebe Gottes eingehüllt, hatte ich aber mein persönliches „Aha“-Erlebnis erst nach der Konfirmation. Ganz nüchtern durch die Frage: „Wozu hatte ich nochmal „Ja“ gesagt?“. Es klingt unspektakulär, aber es hat mein Leben verändert. Denn mein „Ja“ habe ich festgenagelt, … mit Folgen. Denn seit dieser Zeit, da war ich ca. 15/16 Jahre alt, war ich auf der Suche nach meinem Sinn und einer Aufgabe für mein Leben: „Vati im Himmel, was hast du mit mir vor?“. Damit begann die Achterbahnfahrt. Sie wissen heute, dass ich als Pfarrer nach Waldheim komme. Das stand damals aber noch nicht fest. Zwar wurde der Grundstein nach der Konfirmation gelegt. Aber, oho… nee, … ein ganzes Studium? Mit drei alten Sprachen? Das hatte ich mir nicht zugetraut. Darum nach der 10. Klasse… erst einmal Tischler lernen, Junge Gemeinde leiten und mich ausprobieren. Nach der Ausbildung Ausflüge in die Polizei… Aber nach zwei Ablehnungen im Einstellungstest war diese Tür auch zu. Also… Abitur nachholen. Vielleicht doch Medizin, Jura oder Architektur? Sie müssen Friedemann Beyer, meinem damaligen Jugendwart, danken, dass ich den Weg ins Pfarramt angetreten bin. Und somit auch ins Theologiestudium. Mit allen Höhen und Tiefen, viel Kaffee und schlaflosen Nächten vor Prüfungen. Aber das war es mir wert, dank vieler Höhepunkte! In Leipzig gehörte ich zum ersten Jahrgang, der in der neuen Uni-Kirche Gottesdienste üben durfte. Mein Gemeindepraktikum bei Sebastian und Sarah Zehme (Großenhain) prägt mich bis heute. Ein Jahr habe ich in Wien katholische Theologie studiert. Nein, keine Angst, ich hatte nie die Absicht zu konvertieren. Doch die Ausflüge in die orthodoxen Traditionen, die katholische Kirche und eine Welt außerhalb Sachsens haben mich nachhaltig verändert. Es gibt ja mehr als die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens! Kurz, ich habe das Studentenleben in vollen Zügen genossen… bis zum Examen. Zwischen dem Studium und Vikariat, war ich noch kurzzeitig bei VW in Zwickau. In drei Schichten acht Stunden lang… Autos ein- und ausparken. Als begeisterter Autofahrer hat das Spaß gemacht. Das ist meine dritte Ausbildung, „Fachangestellter für Fahrzeughandling“. Und dann… 2022, Vikariat in Adorf/Vogtland. Bis jetzt. Basteln, schrauben, werkeln, am Auto und in der Wohnung. Gitarre spielen, die Gitarre ins Auto packen, Musik auf der Fahrt hören und in eine Gemeinde fahren … Irgendwie habe ich aus allen Erfahrungen etwas mitgenommen, was jetzt in meinem „Werkzeugkasten“ der Erinnerungen liegt. Nun pack ich bald meine Koffer. Musik auf der Fahrt… nach Waldheim. Bis dahin wird mich Gott auch bringen. Ihr Daniel Parthey
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